Forschungsprojekt LIMESOPTIA: Innovative
3D-Drucktechnologie für hochpräzise Optik – Chancen für Industriepartner
Die Technische Hochschule Lübeck treibt mit dem Forschungsprojekt LIMESOPTIA
(Lithographisch hergestellte Mesoskalige Optiken für industrielle Anwendungen) die
Entwicklung neuartiger Fertigungsmethoden für optische Systeme voran. Ziel ist die
Herstellung hochpräziser, millimetergroßer Linsen und optischer Komponenten, die bislang
nur schwer oder gar nicht mit klassischen Verfahren realisierbar waren.
Innovation durch Laser-3D-Drucktechnologien
Durch den Einsatz modernster Laser-3D-Drucktechnologien können komplexe
Freiformoptiken direkt in einem Stück erzeugt werden. Diese ermöglichen die Integration
mehrerer optischer Funktionen in einem Bauteil und eröffnen Unternehmen neue
Möglichkeiten in der Sensorik, mobilen Diagnostik, Mikrofluidik oder anderen High-Tech
Anwendungen. Der direkte Fertigungsprozess reduziert den Montageaufwand und verkürzt
Entwicklungszyklen deutlich – ein entscheidender Vorteil für die industrielle Umsetzung
innovativer Produktideen.
Aus der Forschung in die Praxis
Das Projekt wird federführend von Prof. Dr. Kai Seger (Professor für Lasertechnik) und
Prof. Dr. Mathias Beyerlein (Professor für Optische Messtechnik) geleitet, unterstützt
durch die Doktoranden Gregor Knoll und Fabian Henk. Wesentliche industrielle Partner
sind die Lübecker Unternehmen Coherent und Dräger Safety, die gemeinsam mit den
Forschenden praxisrelevante Anwendungen entwickeln. Diese enge Kooperation stellt
sicher, dass die entwickelten Technologien den Anforderungen der Industrie entsprechen
und schnell in produktive Nutzung überführt werden können.
Die Unternehmen profitieren durch die Teilnahme des Forschungsprojektes LIMESOPTIA von:
- Zugang zu neuester 3D-Druck- und Messtechnikkompetenz auf dem Hanse
Innovation Campus Lübeck - Möglichkeit, maßgeschneiderte optische Systeme in kleinen bis mittleren
- Stückzahlen zu testen und zu optimieren
- Kooperation mit wissenschaftlichen Expert*innen zur Verkürzung von
Entwicklungszyklen - Erschließung neuer Anwendungsfelder, z. B. in Medizintechnik, Automatisierung
oder optischer Sensorik - Herstellung neuartiger Prototypen für ihre Produkte mit dem Ziel Innovationen
schneller voranzutreiben
Weiterführende Informationen
LIMESOPTIA wird im Programm FH-Kooperativ durch das Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit rund 1.490.000 Euro unterstützt.
Projektlaufzeit: August 2023 bis Juli 2027.
Kontakt
Prof. Kai Seger (Projektleitung LIMESOPTIA)
Telefon: +49 451 300 5608
E-Mail: kai.seger@th-luebeck.de
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Text: Technische Hochschule Lübeck/ Redaktion HIC
Fotos: Technische Hochschule Lübeck
